Sonntag, 22. Februar 2009

Irland im Fernsehen: Schwachsinn vor Traumlandschaft

Unsere Farm in Irland (Teil 3), heute abend im ZDF. Haben Sie es gesehen? Wunderbare Kulisse West-Cork, Rosscarbery, der Galley Head, Lisselane Gardens, Baltimore und natürlich Glengarriff Harbour, die Caha Mountains und die sagenhafte Garteninsel Garnish Island. Ein Kompliment an die Film-Crew, sie hat bei den Dreharbeiten das Beste aus dem schwachen Sommer 2008 herausgeholt. Ein Schmäh allerdings für die Drehbuchschreiber: Die Story (der Plot, wie Filmleute sagen) ist Flachsinn, Schwachsinn, mehr als dünn. "Unsere Farm in Irland" - ich schau mir trotzdem Teil 4 am kommenden Sonntag (1. März) an – der Kulisse wegen.

Kommentare:

  1. Nee, gesehen habe ich das nicht, denn ich sehe solche sendungen so gut wie niee, denn du sagst es: die drehbücher sind in der Regel totaler schwachsinn!
    bin selber autorin und schreibe daher lieber geschichten, die realistisch sind. doch die frage stellt sich: vielleicht ist es ja zu realistisch???
    liebe grüsse aus skandinavien von sarah sofia

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  2. Ebenfalls mangels TV nicht gesehen, aber: Sind nicht gerade auch solche Seifenopern samt der ihnen eigenen Seichtheit der Drehbücher (bei denen man sich einfacher auf die wunderschönen Landschaftsaufnahmen konzentrieren kann *g*) einer der Hauptgaranten für den Zustrom von Tausenden und Abertausenden von romnatiksuchenden Touristen aus aller Welt, die die Originalschauplätze erkunden möchten?
    Denkt an den Aufschwung von Avoca durch "Ballykissangel", die Aufwertung der Wicklow Mountains durch "Braveheart" und Konsorten, PS I love you usw. usf.
    Ich denke, dass - trotz aller Seichtheit, die außer Diskussion steht - hier Positivwerbung für Irland im großen Stil betrieben wird. Und die Einschaltquoten scheinen den Machern Recht zu geben.
    Ich mag diesen Kitsch inhaltlich nicht, habe ihn mir aber trotzdem in der alten Heimat angeschaut - der wunderbaren Landschaftsbilder wegen.
    Und ich wünsche mir noch viele weitere solche Filme, die zwar ein oft verfälschtes Bild unserer Wahlheimat zeichnen, aber sicherlich das ihre dazu beitragen, gegen die drohende Tourismusflaute anzukämpfen.
    Ich weiß schon: Tourismus hat seine Vor- und Nachteile (diese hauptsächlich im Bezug auf Lebensqualität und Umweltverschmutzung). Aber es ist eine der Haupteinnahmequellen dieses Landes. Und von daher ist es nachvollziehbar, dass solche Positivwerbung durchaus erwünscht ist. Den jeder einzelne Tourist, der sich auf die Suche nach der hier vorgegebenen Inselromantik hierher aufmacht, ist auch ein kleiner Schritt auf dem Weg zur Wiederbelebung und Aufrechterhaltung eines der wichtigsten Wirtschaftszweige auf dieser Insel.

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  3. Ich haben es mir nur angeschaut um Bilder meiner alten Wahlheimat zu sehen. Seitdem triefe ich vor Heimweh nach ihr
    LG
    Elsbeth

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