Mittwoch, 15. Juli 2009

Dem wichtigsten Delfin Irlands geht es gut


Dass einzelne Wale und Delfine an der Küste Irlands stranden, ist nichts Ungewöhnliches – auch wenn jeder einzelne Fall und jedes einzelne Tier für viel Aufmerksamkeit sorgen. Rätsel gibt den Experten von der "Irischen Wale und Delfin Gruppe" (IWDG) jedoch auf, was sie derzeit an den Stränden Kerrys boebachten: Dort strandeten in den vergangenen Tagen eine größere Anzahl Delfine an verschiedenen Stränden: Mehrere Große Tümmler (Bottlenose Dolphins) verendeten in der Bucht von Tralee, ein anderer bei Fenit und ein weiterer bei Camp auf der Dingle Peninsula. Die Delfin-Gruppe IWDG berichtet ausführlich auf ihrer Website , wo sie auch ein Strandungs-Logbuch unterhält.

Dem berühmtesten Delfin der Insel, Fungi aus Dingle (Foto), geht es derweil laut lokalen Berichten gut. Fungi ist ebenfalls ein großer Tümmler und nebenberuflich der größte Förderer des Tourismus auf der Dingle-Halbinsel im Westen Kerrys. Fungi hatte sich im Jahr 1984 aus unerfindlichen Gründen entschlossen, sich den Menschen anzuschließen. Seitdem lebt der Tümmler im Hafenbecken von Dingle und zieht jedes Jahr tausende Besucher an, die mit dem Tier schwimmen oder es zumindest vom Ausflugsboot aus beobachten wollen. Fungi scheint auch nach 25 Jahren noch immer Spaß an der Zirkusnummer zu haben und verweigert sich selten. Die Bürger von Dingle haben ihrem schwimmenden Glücksschwein schon vor Jahren ein glänzend-metallenes Denkmal gesetzt – direkt vor der Tourismus-Information.

Doch auch Fungi kann die Wirtschafts- und Tourismuskrise auf Dingle nicht bremsen: 20 Prozent weniger Gäste als im Vorjahr müssen die vom Tourismus verwöhnten Einwohner Dingles bislang verkraften. So setzen sie jetzt auf Haie: Das Oceanworld Aquarium, das jedes Jahr 100.000 Besucher in die Stadt lockt, hat gerade 100.000 Euro investiert und vier Sandtigerhaie (Carcharias taurus) aus Südafrika gekauft. Die 2,5 Meter langen Tiere mit den scharfen Beisserchen sollen wohlige Angst erzeugen und einige tausend zusätzliche Besucher ködern.
Foto: Dingle Oceanworld Aquarium

1 Kommentar:

  1. NICOLA KOMMT NICHT ZUR KOMMENTARFUNKTION DURCH: Ich habe ihren Emai-Kommentar im folgenden eingestellt:


    Hallo Wanderer,
    ich war an einem Regentag im Oceanworld Aquarium und hab die Haie gesehen. Also irgendwie sahen die wesentlich harmloser und unschuldiger als die auf den Plakaten oder deinem Foto aus - wer einen Adrenalinschub sucht, ist bei denen falsch. Wirklich spannend fand ich dagegen den Touch Tank: ein großes, oben offenes Becken mit Rochen, Seesternen u.a., in das man hineingreifen darf. Die Rochen schwimmen drin herum und wenn sie vorbeikommen, kann man ihnen über die Rücken streichen. Fühlt sich an wie eine unrasierte Männerwange :-)). Oder man kann die Seesterne, die an der Glaswand kleben, vorsichtig streicheln (sie haben etwas gummi-artiges). Wenn die Tiere nicht mögen, können sie einfach außerhalb der menschlichen Reichweite bleiben. Und allzu lange hält mensch es sowieso nicht aus, weil das Wasser in dem Tank nämlich ziemlich kühl ist. Von der ziemlich unzureichenden Belüftung an dem Tag hat das aber prima abgelenkt!
    Nicola

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