Samstag, 12. Dezember 2009

Irlands Wind-Farmer auf dem Vormarsch



Die Invasion der Windräder ist in vollem Gang: Auf Irlands Hügeln und Bergen wachsen die rotierenden Stromerzeuger in den letzten paar Jahren wie die berühmten Pilze aus dem Boden. Als alternative Stromerzeuger sind sie akzeptiert, als fragwürdige Bereicherung für die Landschaft vielerorts umstritten, weil sie einstige Postkartenidyllen ruinieren.

Dabei haben die dreifingrigen Rotoren auf hohem Mast ihre eigene Ästhetik und kontrastieren bisweilen provozierend interessant mit der natürlichen Umgebung. Natur und Technik – im Windpark versöhnt?

Zahlreiche irische Bauern haben in den vergangenen Jahren ihre Farmen aufgegeben und sind von der Milch- und Fleisch- auf die Strom-Produktion umgestiegen. Als Windfarmer hoffen sie stets auf eine frische Brise, die ihre Kassen klingeln lässt. Dabei vernimmt man in der irischen Winderfarmer-Szene derzeit lautes Jammern: Der Staat hat die Preise, zu denen er den Strombauern die Energie abkauft, merkbar gesenkt – was nun manches windige Geschäftsmodell auf die Probe stellt.

Kommentare:

  1. Hi Wanderer,
    danke fuer den Bericht. Einziger Fehler, natuerlich auf Farmer Seite :-), sich auf den Staat zu verlassen oder zu vertrauen.

    Energie durch Wind mit Kleinstgeneratoren kommt auf unsere Fram, abgestimmt - ohne Abgabe in oeffentliche Netz...und ganz wichtig: Transportabel solls sein.

    Sla, Wolfi

    AntwortenLöschen
  2. Ich war gerade in Irland und war entsetzt über die Anzahl der Windparks in Co. Donegal. Ich bin seit 25 Jahren regelmäßig in Irland und verfolge mit gemischten Gefühlen wie die Infrastruktur auf der grünen Insel - ohne Rücksicht auf Verluste - rasant auf Vordermann gebracht wird. Irland ist mittlerweile - zumindest im Süden und den Midlands - voll mit Autobahnen bestückt, in Donagal gibt es über 20 Windparks, in den restlichen Counties zwar weniger aber dennoch wirken sie massiv zerstörerisch auf die Postkartenidylle - übrigens genau wie dei tausende Einheitsferienhäuser an weiten Teilen der Küste von Donegal. Donegal wurde imemr als das ursprüngliche irland angepriesen. Davon ist in eigen Teilen nicht mehr allzuviel übrig. gegenden in den nördlichen Midlands (Cavan, Leitrim, roscommon) sind zwar weniger spektakulär aber weitaus echter geblieben. Donegal ist für mich als Tourist, der IEnsamkeit sucht ruiniert. Klar muss man sehen, dass die Menschen vor Ort (z.B. in punkto Infrastruktur udn Komfort) andere Wünsche haben als Touristen. Aber wenn Touristen wegbleiben, hat das negative Auswirkungen auf alle dort oben. Denn außer Tourismus gibts da nicht allzuviel.
    LG

    Jo Walther

    AntwortenLöschen

Wir freuen uns über Deine / Ihre Meinung. Zur Meinung gehört, dass man und frau auch zu ihr stehen und zu erkennen geben, wer diese Meinung vertritt.

Kommentare werden derzeit moderiert.

Bitte benutze (n Sie) eine der angebotenen Identitäten, um sich auszuweisen. Danke. Der Wanderer

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.

IMPRESSUM

Dieser Blog wird geschrieben und editiert von: Good News Media Markus Bäuchle, Eliane Zimmermann, Starlight House, Ardaturrish Beg, IRL-Glengarriff, Co. Cork. mbaeuchle (at) mac.com Haftungsausschluss: Die Texte in diesem Blog wurden von den Verfassern nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrollen und regelmäßiger Aktualisierungen dieses Blogs übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sowie für die Inhalte von Kommentaren sind ausschließlich deren Betreiber/AutorInnen verantwortlich.