Sonntag, 25. April 2010

Heute ist schreibfrei: Meine Lieblingsinsel in Irland



Heute ist Wochenende, der Wanderer nimmt ausnahmsweise schreib-frei,geht wandern und bittet die Blog-Leser/innen, um ihre Gedanken. Das Thema ist:

"Meine Lieblingsinsel in Irland . . ."

Welche Insel jenseits der irischen Hauptinsel, die man hier "Mainland" nennt, gefällt Ihnen/Dir am besten? Was fasziniert Euch an ihr und warum?  Das Kommentarfeld weiter unten will beschrieben sein. Wer mag, schreibt ein wenig mehr zu seinem/ihrem Lieblings-Eiland, zum Beispiel, was er und sie dort sucht, was den Ort ausmacht. Danke im Voraus. 

Der Wanderer dankt hier einmal allen Mit-Schreibern, die immer wieder eigene tolle Tipps und interessante Kommentare beisteuern. Er selber kann sich gar nicht entscheiden, hat nämlich zwei Lieblingsinseln. Wer kennt sie? Sie liegen beide vor seiner Haustür und er sehnt sich nicht nur nach ihnen, sondern besucht sie auch regelmäßig. 


Kommentare:

  1. Ich liebe Inseln, die Irischen sind mit Abstand die Schönsten. Vom Festland aus habe ich die Puffin-, Dursey-, Skellig-, Scarriff-,und Blasketinseln gesehen und mir immer gewünscht, mal dort zu sein.
    Valentia Island haben wir mit dem Auto erkundet und Abbey Island zu Fuß. Garinish Island haben wir vor über 29 Jahren besucht und von vielen andern hab ich die Namen vergessen.Mein Favorit ist Abbey Island als letzte Ruhestätte mit einmaliger Aussicht ;) Bei Ebbe zu Fuß zu erreichen. Deine Lieblingsinseln kommen mir bekannt vor, bin gespannt, wie sie heißen.
    Grüße auf die Insel und hoffentlich ist das Wetter so schön wie hier in der Pfalz.
    Helga

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  2. Meine irische Lieblingsinsel ist die Great Blasket Island, weil Tomas 0'Crohan dort lebte und ich durch ihn so viel vom Leben der früheren Tage erfuhr. Ich werde sie vermutlich nie betreten, aber das ist ja das, was eine echte Sehnsuchtsinsel ausmacht.

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  3. Meine Lieblingsinsel vor der Insel ist Inishbofin. Dieses Eiland ist wie ein Model von Irland. Es gibt Moor, Steilküste, felsige Berge(nicht so hoch), Traumstrände....
    ... wie auf der großen Insel auch - und dann ist da noch diese himmlische Ruhe.

    Auch Bear Island gefällt mir gut. Nur 15 Minuten Überfahrt aber am Ardnakinna Point ist die Zivilisation soooo weit weg - Traumhaft

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  4. Ich liebe es, von der Insel auf weitere Inseln zu fahren und habe schon so einige gesehen. Zwei fand ich besonders bemerkenswert: Skellig Michael ist spektakulär und eindrucksvoll, aber mein Herz gehört An Blascaod Mór - der Großen Blasket-Insel vor der Dingle-Halbinsel. Los ist da gar nichts (mehr). Vor ein paar Jahren gab es noch ein Hostel, in dem man auch Nahrung und Getränke bekam, und eine Weberin und andere Einsiedler verbrachten die Sommermonate dort. In 2009 war alles verschlossen und still, nur die Fähre spuckte alle Stunde neue Besucher auf den steilen Kai. Die verteilen sich schnell auf dem Eiland und lösen sich in der Weite zumindest optisch auf.

    Mensch hat verschiedene Optionen auf An Blascaod Mór: den weichen Grasweg drei Stunden lang einmal rundherum gehen, mit den wechselnden Ausblicken auf die Hauptinsel und auf den Atlantik; den Gipfel erklimmen (ziemlich anstrengend), mit denselben Ausblicken von weiter oben; vom Hafen ein paar Minuten bis zur Westseite der Insel gehen, sich ins Gras fallen lassen, drei Stunden sitzen bleiben und auf den Atlantik schauen; zum Trá Ban ("Weißer Strand") an der türkisfarbenen Bucht am Nordende gehen und Stranddinge tun; dem Wind zuhören und den obersten Jackenknopf fest schließen; im unendlich hohen blauen Himmel verloren gehen; zwischen den Ruinen der uralten Feldsteinhäuser herumstolpern und Ruinenfotos machen; mitgebrachtes Essen verzehren und den Müll wieder mitnehmen; wenn man was davon versteht: die besondere Pflanzenwelt bewundern, die dem andauernden Wind tapfer standhält; Eindrücke aus dem Leben von freilaufenden Eseln sammeln; dasselbe von Schafen; alle Jacken ausziehen, weil jetzt die Sonne brennt; die Stille spüren; sich fragen, ob in den neueren Häusern, die ein Dach haben, jemals wieder jemand wohnen wird (eins steht zum Verkauf); ab einem bestimmten Zeitpunkt immer wieder auf die Uhr schauen, damit man auch ja nicht die letzte Fähre zurück verpasst.

    Wieder am Pier von Dunquin, schaue ich über das glitzernde Wasser im Abendlicht zurück. Obwohl ich nur zwei oder drei all dieser Dinge gemacht habe, vergingen die Stunden im Flug. Und gleichzeitig war ich aus der Zeit herausgetreten und habe ein Stückchen Ewigkeit berührt. Ich fühle mich innerlich satt und rund. Dafür bezahle ich auch den unverschämt hohen Preis von 25 Euro return ticket für knappe 30 Minuten Überfahrt.

    Tipp: so früh wie möglich rüber fahren (ab 10:30 Uhr stündlich) und der B&B-Lady trauen, wenn sie an einem trüben Morgen sagt: Today will be heaven on Blasket Island. Bis du draußen bist, hat sie recht!

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  5. Meine Lieblingsinseln sind die Aran Inseln, die karge Landschaft lässt viel Raum für Phantasien

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