Mittwoch, 5. Mai 2010

Seien wir ehrlich: Auch Tiere leben lebensgefährlich

Wir vernunftbegabten und ewig lernenden Menschen halten das Leben der Tiere für einfacher als das eigene: Der Instinkt richtet es. Der Esel tut, was er tun muss: Er atmet, er frisst, er bockt und scheidet aus. Die Kuh grast, verdaut zweimal und lässt die Fladen fallen. Was für ein Leben! Auch glauben wir, dass sich Tiere instinkt-sicher und deswegen sicher durch ihr Leben bewegen.

Tatsächlich aber bewegen sich auch Tiere nicht fehlerfrei. Es können zivilsatorische Fallen sein, die ihnen zum Verhängnis werden: Wir kennen den Hirsch, der sich mit seinem Geweih im Zaun heillos verfangen hat. Tiere können aber wie wir Menschen auch an den natürlichen Bedingungen scheitern: der Fuchs der aus Unachtsamkeit in den Fluss fällt, der Schäferhund, der sich im Moor überschlägt, die Schafe, die von Felsen und Klippen stürzen:

Wer in den Bergen Irland unterwegs ist, findet  regelmäßig die Kadaver oder die verstreuten Überreste von Schafen. Bauern können ein Lied davon singen, wie sich ihre Herde dezimiert, wenn die Tiere etwa an einem ungesicherten Abgrund weiden. Profitieren tun dagegen die Krähen und der Fuchs: Die machen sich gerne über den anstrengungsfrei erworbenen Gratis-Schmaus her.

Kommentare:

  1. Hallo Wanderer,
    wenn ich mir den Horizont so ansehe, hoffe ich, dass es dir nicht wie den Schafen ergangen ist, sondern dass wir auch weiterhin deine schönen Fotos bewundern dürfen :-))
    Viele Grüße nach Irland
    Susanne

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  2. das erinnert mich irgendwie total an das Buch "Glennkill" :-)

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