Freitag, 4. Juni 2010

Brosamen vom Medientisch: "Die irische Schlaglochmafia"

Bild online fragt heute: "Wie dreist ist das denn? Die irische Schlagloch-Mafia zockt gutgläubige deutsche Hausbesitzer ab." 
Hier der O-Text aus Bild:
"Die Polizei warnt vor einer neuen dreisten Betrugsmasche. Eine Bande reist durchs Land und bietet Hausbewohnern an, ihre Grundstücksauffahrt zu sanieren – alles schnell und preiswert. Doch am Ende lauert der Beschiss.
Entweder wird bei der Arbeit gepfuscht, mittendrin aufgehört - oder der Preis ist plötzlich zehnmal höher als vereinbart. Und wenn die verzweifelten Opfer nicht zahlen wollen, bauen sich mehrere kräftige Männer vor ihnen auf, reden so lange drohend auf die Auftraggeber ein, bis diese sich verängstigt zum Geldautomaten fahren lassen und die geforderten Summen abheben.
Die Schlagloch-Mafia operiert zurzeit verstärkt in Ostdeutschland. Der Polizei rund um Dresden liegen allein aus den letzten Tagen 10 Betrugsanzeigen vor. Aber auch in Schleswig-Holstein und NRW liegen Anzeigen vor.
Jörg Weyand (42), Polizei-Pressesprecher im Erzgebirge: „Die Männer haben die irische Nationalität, scheinen aber einer ethnischen Minderheit anzugehören, also Sinti oder Roma zu sein.“
In dem Vertrag mit falschem Briefkopf gibt die Schlagloch-Mafia eine Adresse in Großbritannien an, unter der tatsächlich eine Asphalt-Firma ähnlichen Namens gemeldet ist. Firmensprecherin Kelly Kenny: „Wir arbeiten nur in England. Die Täter haben unsere Adresse einfach verwendet, obwohl wir nichts damit zu tun haben.“ 

In Irland leben geschätzt etwa 3000 Roma, die überwiegend aus Rumänien eingewandert sind. Dass sie irischer Nationalität sind, ist allerdings zu bezweifeln.

Die Straßenteer- und Schlaglochflicker-Kolonnen sind auch in Irland aktiv – und meist sind die Kunden mit der Arbeit ganz zufrieden. Das Business auf der Insel wird allerdings von den Travellers betrieben. Das sind waschechte Iren, deren Vorfahren von den Briten aus ihren Häusern vertrieben wurden, und die bis heute ein Nomadenleben führen. Die irischen Travellers haben ethnisch mit den Sinti und Romas nichts zu tun. Gemeinsam ist ihnen, dass sie ein Außenseiterleben führen und von der Mehrheit der sesshaften Bevölkerung nicht akzeptiert werden.

1 Kommentar:

  1. Die irischen Travellers haben ethnisch mit den Sinti und Romas nichts zu tun. Gemeinsam ist ihnen, dass sie mit schoener Regelmaessigkeit versuchen die Sesshafte Bevoelkerung auf die eine oder andere Art ueber den Tisch zu ziehen ...

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