Freitag, 12. November 2010

Top Twelve: Das ist das Besondere an Irland

Einmal im Jahr überdenkt der Wanderer seine Prioritäten. Was hält uns in Irland, was macht Irland zu dem speziellen Ort, den wir vor zehn Jahren lieben gelernt haben? Das sind unsere aktuellen "Irland Top Twelve", die das Leben (den Aufenthalt) auf der Insel im Jahr 2010 zu etwas Besonderem machen.

1. Die Natur: Die Schönheit der Berge, des Meeres, der Wiesen und Wälder.

2. Die Weite der Landschaft: Der Raum, dieses unglaubliche Privileg, viel Bewegungsfreiheit zu haben.

3. Die Stille: Hier am westlichen Rand Europas kann man die Stille hören. Die (zeitweise) vollkommene Abwesenheit von Zivilisationsgeräuschen gehört zu den ganz großen Privilegien des irischen Landlebens. Unseren kleinen Sohn fragten wir im Alter von drei Jahren: "Hörst Du die Stille?" Es dauerte ein paar Jahre, bis er verstand. Hören konnte er sie wohl schon immer.

4. Das Wetter: Es schützt dieses Land vor allerlei – vor allem aber vor mittelmeerischem Massentourismus.

5. Das Vorurteil über das Wetter: Die Wirklichkeit ist immer besser als der Ruf.

6. Die Lage in Europa: Irland ist anders als Kontinental-Europa. Deutlich anders – und doch weniger als zwei Flugstunden von der (alten) Heimat entfernt, und doch Teil unserer Heimat Europa.

7. Die Einsamkeit in den irischen Bergen: Das junge Wanderland Irland bietet viel Raum abseits der ausgetretenen Pfade traditioneller Wanderziele.

8. Die beste Luft Europas: Luft, die jederzeit frisch vom Atlantik geliefert wird. Kein Sommer-Smog, kein Winter-Smog.

9. Das Wesen der Iren: Das Prinzip "Leben und leben lassen" und ihr bisweilen pragmatischer Anarchismus. Die relative Gelassenheit, mit Krisen und Problemen umzugehen. 

10. Die Sammelwut der Engländer: Sie hat uns die herrlichen Landschaftsgärten mit Pflanzen aus aller Welt direkt vor der Haustür beschert. Garinish Island, Derreen, Ardnagashel, Bantry House, Derrynane . . .

11. Die Farben des Landes: Die Farben des Meeres, des Himmels, der Häuser, der Wiesen, der Pflanzen. Licht und Farbigkeit abseits der betonfarbenen Menschenfelsen.

12. Seafood Chowder: Die Fischsuppe ist fast überall in Irland gut genießbar. Im Gegensatz zu manch anderen landestypisch zubereiteten Gerichten.

Eigene Vorlieben?


Das Foto von Stefan Schnebelt zeigt den Old Head of Kinsale. Mehr Infos zum Fotografen finden Sie hier.

Kommentare:

  1. Hallo Wanderer - ich unterschreibe alles von ganzem Herzen - bis auf die Nummer 12. Mit Fisch kann man mich jagen, aber man kann in Irland ja auch noch anderes speisen als Zappelgetier aus demMEer ;-)

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  2. 13. Die Musikszene

    Nummer 9 hingegen geht mir ab und zu auch gewaltig auf die Nerven ;-)

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