Donnerstag, 13. Januar 2011

Vorbereitungen für die Wandersaison 2011 in Irland

Die Wandersaison 2011 in Irland beginnt an Ostern. In diesen Winterwochen ist der Wanderer unterwegs in den Bergen von Cork und Kerry und an der Atlantik-Küste im Südwesten, um verborgene Schätze zu sichten, um neue Touren und interessante Orte zu erkunden. Irlands Angebote für Wandersleute sind vielfältig und faszinierend, nur: Sie wollen entdeckt und erforscht sein. Irland ist ein junges Wanderland, und die schönsten Wandertouren sind bis heute weder ausgeschildert noch in irgendeiner Broschüre beschrieben.

Irland ist auch in archaeologischer Hinsicht ein außergewöhnliches Land: Im Gegensatz zum durch-entwickelten Kontinental-Europa, wo auch der letzte Stein schon dreimal umgedreht, wo der letzte Winkel bestens ausgeleuchtet ist, kann man in Irlands Bergen noch jede Menge Entdeckungen machen: Steinkreise, Keltengräber, Überreste prähistorischer Siedlungen wie Kochstellen, Steinreihen und Feldmauern. Sie sind ein Teil der in den letzten Jahrtausenden kaum veränderten Landschaft.

In der vergangenen Woche suchten wir eine 4.500 Jahre alte prä-historische Stätte in den Caha-Bergen, ziemlich exakt auf der Grenzlinie zwischen den Counties Kerry und Cork gelegen. Die Ordnance- Survey-Karte OS 85 gab nur vage Hinweise auf den historischen Ort, und wir sollten ihn nach einigen Anläufen auch finden. Der Anblick des Felsens erinnerte uns an das Konterfei eines Waldschrats oder eines Berggeists. Wer kann erkennen, was Menschen an diesem Ort (Foto oben) vor über vier Jahrtausenden suchten?

Kommentare:

  1. Kupfer. Es handelt sich um eine alte Kupfermine mit zwei etwa zehn Meter langen "Stollen".

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  2. Der Fels sieht aus wie Feuerstein, also Flintstein.

    Heidi

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  3. Lieber Markus,

    nun ein kleiner Beitrag zur bald beginnenden Wandersaison:

    Glaubt ihr der Wandrer sei ein Sünder,
    weil selten er zur Kirche geht?
    In der Natur ein Blick zum Himmel
    ist besser als ein falsch Gebet!

    Damit ist niemand im Besonderen gemeint, sondern einfach nur der
    normale Wanderer, der sich lieber in Gottes freier Natur bewegt, als
    in die Kirche zu gehen.
    In diesem Sinne: zieht die Wanderschuhe an und viel Vergnügen um den
    Blick zum Himmel möglichst ohne Regen zu genießen!

    Wie immer herzliche Grüße auf die Insel, Elke

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  4. Das ist eine Ancient Copper Mine. Davon gibt es 4 (bekannte) auf der Bearahalbinsel. Der Archäologe B. O'Brian hat eine Bei Eyeries ausgegraben und datiert: 1400 /BC.

    Peter Bernhardt

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  5. Hallo Wanderer, Hallo Herr Bäuchle, wie besprochen
    stelle ich Ihnen das Gedicht über DunBoyCastle gerne ein. Viel Grüße nach Irland.


    Dun Boy Castle, der Irische Albttraum

    Oh Dun Boy Castle mein irischer Stern,
    du hast dich verändert, das sehe ich nicht gern.
    Hältst seit 400 Jahren an der Bantry Bay die Wacht,
    ich hätte gern Großes mit dir gemacht.
    Verliebt war ich in deine Marmorsäulen hoch oben,
    und dem Hafen mit dem Wrack, das ist nicht gelogen.
    Dem Ring of Beara warst Du die heimliche Zier,
    schöner als alles bei der Ring of Kerry Gier.
    Umgeben von Rhododendron in unglaublicher Pracht,
    könnte man glauben, St.Patrick hält damals die Wacht.
    Du hast so viele kommen und gehen sehen,
    Du wirst auch in der Zukunft noch bestehen.
    Verbrannt hat Dich die IRA liederlich,
    es war in den 1920 Jahre, wie widerlich.
    Ein Ort für Mythen und Geister warst Du immer,
    doch heut nach den Amis bist Du es nimmer.
    Ich wollte aus Dir ein Hotel der Mittelklasse machen,
    so hab ich geträumt und musste lachen,
    die Millionen dafür konnte ich nicht aufbringen,
    um Dich zu retten vor dem wilden Ringen.
    Ein Ashford Castle 2 mit mehr als 5 Sternen,
    mit Dir als Eingang zu den Disney-Werken,
    als häßlicher Klotz im Rücken zu Dir,
    mit dem Wahnsinn der Amis und noch mehr Getier.
    Gebaut auf Pleite mit Millionen Euro haben Sie,
    verschandeln die Schönheit mit Ironie.
    Denn seit 16 Monaten läuft nichts mehr,
    wirst aber noch beworben wie vorher.
    Die Stärke und Kraft dieses mystischen Ort,
    haben die Geldgeier vernichtet durch feigen Mord.

    Benedikt Holzner

    Falls Sie Lust auf mehr haben

    gedichteholzner.de.to

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